Hautkrebs-Vorsorge / Hautkrebs-Screening

  • Für wen ist die Untersuchung von Bedeutung?
  • Sie haben viele Muttermale?
  • Sie nehmen gern Sonnenbäder?
  • Sie besuchen Sonnenstudios?
  • Sie hatten Sonnenbrände in Kindheit und Jugend?
  • Sie sind oder waren beruflich oder privat regelmäßig im Freien?

 

  • Private Krankenversicherer erstatten die Untersuchungskosten unabhängig vom Alter
  • Alle gesetzlichen Krankenkassen erstatten die Kosten ab dem 35. Lebensjahr
  • Viele gesetzliche Krankenkassen erstatten die Kosten auch schon vor dem 35. Lebensjahr

 

Melanom im Auflichtmikroskop =  Dermatoskop,

Die Auflichtmikroskopie lässt die Feinstruktur gut erkennen und gibt damit viel mehr Information. Hautveränderungen können unter dem Auflichtmikroskop daher  wesentlich genauer als mit bloßem Auge oder mit einfacher Lupenvergrößerung eingeschätzt werden.

In der Videodermatoskopie können mehrere Muttermale im Verlauf dokumentiert und ihr Risiko mit Hilfe eines Computeralgorhythmus eingeschätzt werden

 

  • Hintergrund:

    Jährlich erkranken in Deutschland rund 140.000 Menschen am hellen Hautkrebs und 22.000 am schwarzen Hautkrebs (Melanom). Die Zahl der an Hautkrebs erkrankten Menschen steigt in Deutschland jährlich um 5 – 8%.

    Damit ist Hautkrebs der häufigste Krebs bei Männern und bei Frauen.

    Seit dem 1. Juli 2008 haben alle Personen ab 35 Jahren alle 2 Jahre Anspruch auf eine Hautkrebs-Vorsorgeuntersuchung.

    Ziel dieser Untersuchung ist die Früherkennung von hellem Hautkrebs, vor allem Basaliomen und Spinaliomen sowie von schwarzem Hautkrebs, dem Melanom.

    Der Ablauf des Hautkrebs-Screenings ist vorgegeben. Die Untersuchung läuft nach einheitlichen Standards ab.

    Sie sieht eine visuelle Kontrolle der gesamten Haut einschließlich Kopfhaut, der Mundhöhle, aller Hautfalten sowie des Gesäßes und der Genitalregion vor, da an allen genannten Regionen Hauttumore auftreten können.

    Das gesetzliche Hautkrebs-Screening beinhaltet eine Begutachtung der Haut ohne technische Hilfsmittel.

    Die Sicherheit der Untersuchung wird jedoch wesentlich verbessert durch die oben erläuterte Auflichtmikroskopie, die wir Ihnen aus fachärztlich-dermatologischer Sicht empfehlen.